alphabet: Angst oder Liebe

Einladung zur zweiten Runde  am 09.01.2015, 16:30 – 17:30 Uhr an der Zürcherstrasse 226, Frauenfeld mit einem Ausschnitt aus dem Film alphabet  von Erich Wagenhofer

2015_01_09 Cover

 

Gedanken dazu: Siehe Kommentare.

 

7 Gedanken zu „alphabet: Angst oder Liebe

  1. Wir haben diese aussergewöhnliche Kraft. Damit meine ich die Kraft der Vorstellung. Jede Form menschlicher Kultur ist die Folge dieser einzigartigen Fähigkeit. Diese Fähigkeit brachte die ungeheure Vielfalt menschlicher Kultur hervor, Unternehmensgeist und Innovationen. 6000 Sprachen exiitieren auf der Erde. Daher sind wie jene Spezies, die Hamlet hervorbrachte. Die Musik Mozarts, die industrielle Revolution, und Hip-Hop und Jazz und Quantenmechanik, die Relativitätstheorie, Düsentreibwerke und all die Dinge, die den unglaublichen Aufstieg der menschlichen Kultur kennzeichnen. Doch ich glaube, dass wir systematisch diese Fähigkeit in unseren Kindern zerstören. Und auch in uns selbst. Ich wähle meine Worte sorgfältig: Ich sage nicht, dass es Absicht ist. Aber es passiert systematisch. Wir machen es laufend (routinly), ohne nachzudenken, und das ist das Schlimmste. Denn wir akzeptieren blind gewisse Vorstellungen über Erziehung, über Kinder, darüber, was Ausbildung bedeutet, über gesellschaftlichen Bedarf und Nutzen, über wirtschaftliche Zweckmässigkeit.

  2. The Wall

    We don’t need no education
    We don’t need no thought control
    No dark sarcasm in the classroom
    Teacher, leave them kids alone

    Hey, teacher, leave the kids alone
    All in all it’s just another brick in the wall
    All in all you’re just another brick in the wall

  3. Es gibt drei Arten von Menschen:
    Solche die unbeweglich sind,
    solche die beweglich sind,
    und solche, die (sich) bewegen.

  4. (Keine Zitate aus:) Die Entschulung der Gesellschaft

    Jugendliche verfehlen, erwachsen zu werden, weil sie in einer (kapitalistischen) Gesellschaft leben, die nicht dazu geeignet ist, darin aufzuwachsen.

    Da der Schulbesuch Pflicht ist, muss die Schule nicht immer wieder nachweisen, dass sie nützlich ist!

    Es geht um die Einübung in hierarchisches Denken, in Leistungskonkurrenz und Konformität.

  5. Man kann keinen Menschen bilden, hirntechnisch geht das nicht. Der kann
    sich nur selber bilden, aber der bildet sich nur selber, wenn er will. Und Sie
    können keinen zwingen, dass er sich bilden will, sondern Sie können ihn
    nur einladen. Und das ist Erziehungskunst.

  6. Für mich gibt es zwei Konzepte: das Konzept der Angst und das Konzept der Liebe. Und wenn wir bis jetzt mit dem Konzept der Angst gelebt haben, wird es Zeit, dieses Konzept zu verlassen, um zum Konzept der Liebe zu gelangen.

    Liebe bedeutet:
    jemand zu nehmen, wie er ist.
    Nicht wie wir wollen, dass jemand ist.
    Das ist das
    Konzept der Liebe

  7. Das Spielen ist ja das, was alle Fähigkeiten beansprucht und alle
    Fähigkeiten entwickelt. Dadurch kommt man zu sich selbst, was anderes
    braucht man nicht. Das sollte eigentlich die Grundlage im Leben eines
    jeden Kindes sein: Tanzen, Musizieren, Malen. Alles andere kommt
    dann von selbst hinzu.

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